Jan 292015
 
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Rauchen, Trinken, Dampfen, Essen – Was ist heute erlaubt?

Ausschnitte einer Veranstaltung vom 27. Januar 2015 im Berliner Programmkino Tilsiter Lichtspiele

Audioausschnitt Statement
Nils Thomsen

Audioausschnitt Statement
Johannes Richardt

[Wir bitten die Tonqualität zu entschuldigen, es gab erhebliche technische Probleme, die auch die Liveübertragung beeinträchtigten.]


Noch ist es legal, Alkohol zu trinken, zu rauchen und zu essen, was einem schmeckt. Trotzdem ist all dies verpönt. Zigaretten unterliegen einer hohen Strafsteuer, in Schulen werden „Aktionstage für gesunde Ernährung“ und Anti-Raucherkampagnen organisiert (was letztere für Folgen haben können, sahen wir vor einiger Zeit in Russland). Die Verbreitung „alkoholfreier“ Plätze (z.B. vor Rathäusern oder an Bahnhöfen) folgt dem Schema der Rauchverbote. Soll “unvernünftiges“ Verhalten sozial geächtet oder gar gerichtlich verfolgt werden?

Geht es um Gesundheitsaufklärung oder Verhaltensregulierung? Diese Trennung ist weniger scharf als angenommen. Das zeigte sich z.B. an dem Versuch, die E-Zigarette in die Apotheken zu verbannen. Das Argument des Passivrauchens jedenfalls lies sich hier nicht aufrechterhalten.

Der Verdacht drängt sich auf, dass alles, was nicht dem vorbildlichen, gesundheitsbewussten Lebensstil entspricht, pathologisiert werden soll.

Ist es richtig, wenn die Regierung unser Verhalten lenkt? Wird hier ein Urteil gegen all diejenigen gesprochen, die nicht nach den empfohlenen Regeln leben? Müssen wir alle „normal und gesund“ sein? Andererseits ist es vielleicht gut, wenn die Regierung uns zu mehr Verantwortung anhält, denn schließlich leben wir in einer Gemeinschaft? Erleben wir eine Revolution der Vernunft oder einen schleichenden Abbau von Freiheit und Selbstbestimmung?

Podiumsgäste:

Die Veranstaltung wurde vom Berliner Think-Tank Freiblickinstitut und NovoArgumente in Kooperation mit der Bundesversammlung Genuss, Freiheit und Selbstbestimmung organisiert.

Jun 172014
 

Am kommenden Samstag, den 21. Juni 2014 um 12:51 Uhr MESZ, ist Sommeranfang (astronomisch)
Die Sommersonnenwende begeht die »Freie Initiative Dampfaktiv (FRIDA)« mit einer Kundgebung und einem Informationsstand in Düsseldorf:
Wir machen Dampf!

Volksbegehren
»Nichtrauchen – Rauchen – Wahlfreiheit (NRW
Wir machen Dampf!

am Samstag, den 21. Juni 2014, von 11 bis 18 Uhr
in Düsseldorf

auf dem Heinrich-Heine-Platz/Flinger Straße
(Nähe U-Bahn-Ausgang)

 
Etliche namhafte Redner werden sich über den Tag verteilt zu Wort melden, es werden öffentliche Diskussionsrunden und Bürgerbefragungen durchgeführt.

Das Aktionsbündnis »NRW genießt!« informiert über das geplante Volksbegehren in NRW. Interessenten, die das Volksbegehren aktiv unterstützen möchten, können sich direkt vor Ort als „Lokalpate“ anmelden.

Die FRIDA informiert über die Benutzung von Liquidverdampfern (auch e-Zigarette genannt) und die „Europäische Bürgerinitiative freies Dampfen (EFVI)“. Dafür werden auch Unterschriften gesammelt.

Wir wollen diese Veranstaltung auch zur Information und Vernetzung mit unseren Lokal- und Gastro-Paten benutzen. Wenn Sie also in der Nähe von Düsseldorf wohnen oder an diesem Tag dort sein können, würden wir uns sehr über ein persönliches Kennenlernen und Gespräch mit Ihnen freuen.


Unser Treffpunkt in Düsseldorf auf einer größeren Karte anzeigen
 

Sie erreichen uns vor Ort natürlich auch über die Angeaben sind verdeckt. JavaScript ist erforderlich.

Dez 102013
 

Pressemitteilung »NRW genießt!« vom 09.12.2013
Damit das Volksbegehren „Nichtrauchen – Rauchen – Wahlfreiheit (NRW)“ demnächst starten kann, appelliert sein Träger an die vorweihnachtliche Spendenbereitschaft. Dieses direktdemokratische Instrument Volksbegehren soll die Verschärfungen des nordrhein-westfälischen Rauchverbots, das zum 1. Mai 2013 strafbewährt in Kraft getreten ist, aufheben und somit im Land wieder den von der Bevölkerung akzeptierten Nichtraucherschutz herstellen, wie er bis zum 30. April 2013 galt.

Lesen Sie dazu nebenstehende Pressemitteilung, die auch einen Spendenaufruf zum Start des Volksbegehrens enthält.

Informationen und Anregungen, wie Sie selbst die Spendenaktion – nicht nur durch Ihre eigene Spende – unterstützen können, finden Sie »hier«.