Dez 022015
 

Die Bundesregierung verabschiedet sich vom Ideal des „mündigen“ Verbrauchers. Statt von allzeit rationalen Akteuren ist nun von „realen“ Verbrauchern die Rede. Diese kennzeichnet vor allem eines: ihre Verletzlichkeit. Man müsse sie an die Hand nehmen und zu richtigen Entscheidungen befähigen.

Diese Entwicklungen traten lehrbuchreif besonders deutlich und mit nachdrücklich „Kraft“voll beeinDRUCKender Unterstützung in die/den Reihen der NRWSPD beim Durchdrücken des absolut-totalitären Rauchverbotes in der NRW-Gastronomie zu Tage. In einer von ihrem eigenen Abstimmungsverhalten distanzierenden Erklärung gaben 18 SPD-Miglieder ihren Bedenken Ausdruck.

Auch jüngste Entwicklungen im Bereich der Liquid-Verdampfer gehören dazu, die in ihrem Ursprung untrennbar mit einer „Gesundheit„sministerin von Nordrhein-Westfalen namens Barbara Steffens verbunden bleiben wird und ihr unrühmlichstes „Geschmäckle“ durch mehrere von ihr verlorene Gerichtsprozesse infolge uneinsichtigen Beharrens bekamen, wodurch diese Frau Steffens dem Steuerzahler nicht nur hohe Gerichtskosten, sondern auch hohe Schadenersatzleistungen aufbürdete.

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Dez 132013
 

Heute, findet von 10 bis 15 Uhr im Düsseldorfer Congress Center die Auftaktveranstaltung Heimat im Quartier! Wie wollen wir leben? statt.Damit startet die Ministerin Barbara Steffens (MGEPA = Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter) eine groß angelegte Kampagne zum Quartiersmanagement und läutet die erste Stufe des Kommunalwahlkampfes für die grünen in Nordrhein-Westfalen ein. Sie zeigt sich bürgernah und kenne die Probleme ihrer Bürger vor Ort.

Meine Heimat OHNE RauchverbotAber kennt sie die wirklich? Ahnt sie, was viele Nichtraucher, Dampfer, Shisha-Nutzer und noch mehr Raucher seit dem 1. Mai diesen Jahres in ihrem Wohnumfeld quält? Sie schmerzt und wirklich bewegt?

„Ich habe keine gemütliche Raucherkneipe mehr in der Nähe, wo geh ich jetzt hin?“, „Meine Kneipenbekanntschaften brechen weg, wie lerne ich neue Leute kennen?“, „Ich habe Rosel schon lange nicht mehr gesehen, wie geht es ihr?“, „Wer hilft mir nächste Woche die Möbel verrücken, wenn die Handwerker kommen?“

Geht man nach dem Buchstaben des Gesetzes, dürfte keine einzige Shisha-Bar – auch keine türkische Teestube – in Nordrhein-Westfalen mehr ihre Tür für Gäste öffnen, wären unsere Veedel/Quartiere jetzt schon um einen sich in den letzten Jahren gut entwickelnden, interkulturellen und besonders bei jungen Erwachsenen zunehmender Beliebtheit erfreuenden, sozial-kommunikativen Treffpunkt ärmer. Aber das wird bald kommen. Auch sie werden in die Illegalität und Schwarzgastronomie getrieben, OHNE Rücksicht auf die Pflege eigener kultureller Traditionen.

Stoppt das Kneipensterben im Quartier/Veedel/Stadtteil, in meiner Heimat!

Die Möglichkeit, eigene Fragen zu einem Leben OHNE Kneipen, ohne Shisha-Bars im Quartier in die Auftaktveranstaltung mit einzubringen, wurde beendet. Sie können sich JETZT für das Diskussionsforum anmelden und dort

Hier finden Sie eine Übersicht der diskutierten Themen.

Im Bereich „Familie und Nachbarschaft im Quartier. Soziales Miteinander (er)leben!“ Sind bereits erste Fragen zur Thematik »Raucherkneipe im Quartier – MUSS bleiben!« angelegt. Sie haben Die Möglichkeit, dort Ihre Meinungen zum Kneipensterben durch Rauchverbot, Ihr Anliegen zum Erhalt der Raucherkneipen im Quartier/Veedel mit einzubringen. Stellen Sie Ihre Fragen nach der Wohn- und Lebensqualität in einem Quartier/Stadtteil/Veedel OHNE Raucherkneipe. Benennen Sie Ihre Forderung nach dem Erhalt von Raucherkneipen als sozial-kommunikatives Zentrum, insbesondere auch für ältere Menschen, die dort im Wohnumfeld Hilfe, Ansprache und oft die einzigen Gesprächspartner fanden. Sagen Sie, wie Sie MIT der Kneipe leben wollen.
Fordern Sie den Erhalt der Shisha-Bars als kulturübergreifendem, interkulturellem Treffpunkt mit hohem Integrationspotential, der sich besonders in den letzten Jahren bei jungen Erwachsenen zunehmender Beliebtheit erfreut.
Rauchen in meinem Quartier
Damit auch wirklich keine Ihrer Frage untergehen kann, bieten wir Angeaben sind verdeckt. JavaScript ist erforderlich. mit diesem Formular die Möglichkeit, Ihre Frage auch an uns zu senden. Dabei entscheiden Sie, ob wir es auf einer gesonderten Webseite veröffentlichen sollen. Wenn Sie es in der Mail / dem Formular deutlich kenntlich machen, fügen wir auch einen von Ihnen gewählten Namen/Nickname bei, der sinnvoller Weise identisch mit dem bei Ihrer Frage sein sollte.
Wenn Sie Ihre Meinung mit dem Hashtag #heimatNRW twittern, erscheint sie für kurze Zeit direkt auf der zugehörigen Seite des MGEPA.

Im Quartier/Veedel/Stadtteil sollen unsere Kneipen leben! – Hier mitmachen!

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In eigener Sache:
Für die Bewältigung dieses Vorhabens suchen wir freiwillige Helfer, die sich in den verschiedenen „social medias“ auskennen oder die Grafiken erstellen, Fotos/Montagen anfertigen, Texte schreiben oder zur Veröffentlichung einsprechen [.mp3-Datei] können.
Wir suchen „Quartierspaten“ in den Wohngebieten, die über die Kneipensituation in ihrem Wohnumfeld/Quartier/Veedel für eine Veröffentlichung auf der Webseite berichten und uns vor Ort unterstützen.
Senden Sie Angeaben sind verdeckt. JavaScript ist erforderlich. nutzen Sie dieses Formular.

Dez 102013
 

Pressemitteilung »NRW genießt!« vom 09.12.2013
Damit das Volksbegehren „Nichtrauchen – Rauchen – Wahlfreiheit (NRW)“ demnächst starten kann, appelliert sein Träger an die vorweihnachtliche Spendenbereitschaft. Dieses direktdemokratische Instrument Volksbegehren soll die Verschärfungen des nordrhein-westfälischen Rauchverbots, das zum 1. Mai 2013 strafbewährt in Kraft getreten ist, aufheben und somit im Land wieder den von der Bevölkerung akzeptierten Nichtraucherschutz herstellen, wie er bis zum 30. April 2013 galt.

Lesen Sie dazu nebenstehende Pressemitteilung, die auch einen Spendenaufruf zum Start des Volksbegehrens enthält.

Informationen und Anregungen, wie Sie selbst die Spendenaktion – nicht nur durch Ihre eigene Spende – unterstützen können, finden Sie »hier«.

Nov 012013
 

Es wird kalt in NRW!Heute – auf den Tag genau ein halbes Jahr nach Inkrafttreten des totalitären und absoluten Rauchverbotes in der nordrhein-westfälischen Gastronomie – erreichte uns ein Kommentar auf dieser Webseite, den ich zum Anlass für ein paar Worte tiefen Entsetzens und der persönlichen Abscheu vor derart menschenverachtenden Praktiken einzelner Personen in dieser grünen und roten Regierung unseres Landes nehmen möchte:

So, jetzt ist es soweit. Unser Sparclub hat sein diesjähriges Sparfest mit Sparfachauszahlung gefeiert. 46 Mitglieder haben ein Sparfach, damit hätten 75 Personen (Sparer plus Ehegatten) am Fest teilnehmen können. Angemeldet hatten sich 23 wobei 4 Personen das Fest sofort verlassen haben nachdem verkündet wurde das nicht geraucht werden darf. Von den verbliebenen Personen waren 7 Vorstandsmitglieder mit ihren Ehegatten die “gezwungen” waren zu bleiben.
Aus diesem Grund wurde für den gestrigen Abend eine ausserordentliche Generalversammlung einberufen.
Tagesordnungspunkte: Feststellung über ordnungsgemäße Einladung, Begrüßung, Weiterführung des Sparclubs.
Festgestellt wurde: Die geringe Beteiligung zum Sparfest war ausschließlich eine Folge des Rauchverbotes, es wurde keine Möglichkeit gefunden das Fest woanders auszuführen. Nach mehrstündiger Diskussion habe ich als erster Vorsitzender den Antrag auf Auflösung unserer Spargemeinschaft gestellt. Der Antrag wurde mit 42 Stimmen angenommen.
Damit hat sich einer der ältesten Sparclubs in unserer Gegend (gegründet im Januar 1952) aufgelöst.

Es ist in der Tat eine große Tragödie, wie durch dieses Verbot der NRWSPD und einer kleinen grünen Partei über Jahre hinweg gewachsene soziale Kontakte und Strukturen zerstört werden. Sicher ist das – soweit es den unkontrollierbaren Bereich der Kneipenkultur betrifft – ein auch von Teilen dieser grünen und roten Regierung freudig angenommener Nebeneffekt. Welches menschenverachtende Elend, gerade bei älteren, nun allein lebenden und auch mal die auf Hilfe, aber insbesondere Sozialkontakte, angewiesenen Menschen damit überhaupt erst _erzeugt_ wird, das nehmen diese Politiker offenbar lächelnd in Kauf – denn seit nunmehr einem halben Jahr vergeht nahezu KEIN Tag, an dem nicht darauf hingewiesen wird.

Es kann und darf also niemand mehr sagen, er habe es nicht gewußt…

Dazu wollte ich mit diesen Worten einen Beitrag leisten…

Im Interesse der Menschen, die sich an Ihrem Sparclub beteiligen, wäre es schön, wenn Sie und der Club Ihre Entscheidung noch einmal überdenken könnten. Ich schreibe dies auch im Interesse der (offenbar) 17 alleinstehende Mitglieder, die sich sonst neu nach sozialer Integration umsehen müssten – wenn sie dafür noch die Kraft aufbringen.

Es wird kalt in Nordrhein-Westfalen…