Nov 092015
 

Wie sagte doch schon mein Großvater (geb. im 19. Jh.). „War doch alles schon mal da!

Geschichte wiederholt sich – leider immer wieder – OHNE dass die jeweils Herrschenden daraus etwas lernen…

Der WDR 5 erinnert in seinen heutigen „Zeitzeichen“ an eine Demonstration der Raucher in London am 09. November 1800:

„Ausschweifend und liederlich“ seien die Raucher, schimpft der englische König Jakob I schon Anfang des 17. Jahrhunderts und versucht, wie seine Nachfolger, das Rauchen zu verbieten oder zumindest so teuer zu machen, dass sich kaum einer das Qualmen noch leisten kann.

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Jan 292015
 
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Rauchen, Trinken, Dampfen, Essen – Was ist heute erlaubt?

Ausschnitte einer Veranstaltung vom 27. Januar 2015 im Berliner Programmkino Tilsiter Lichtspiele

Audioausschnitt Statement
Nils Thomsen

Audioausschnitt Statement
Johannes Richardt

[Wir bitten die Tonqualität zu entschuldigen, es gab erhebliche technische Probleme, die auch die Liveübertragung beeinträchtigten.]


Noch ist es legal, Alkohol zu trinken, zu rauchen und zu essen, was einem schmeckt. Trotzdem ist all dies verpönt. Zigaretten unterliegen einer hohen Strafsteuer, in Schulen werden „Aktionstage für gesunde Ernährung“ und Anti-Raucherkampagnen organisiert (was letztere für Folgen haben können, sahen wir vor einiger Zeit in Russland). Die Verbreitung „alkoholfreier“ Plätze (z.B. vor Rathäusern oder an Bahnhöfen) folgt dem Schema der Rauchverbote. Soll “unvernünftiges“ Verhalten sozial geächtet oder gar gerichtlich verfolgt werden?

Geht es um Gesundheitsaufklärung oder Verhaltensregulierung? Diese Trennung ist weniger scharf als angenommen. Das zeigte sich z.B. an dem Versuch, die E-Zigarette in die Apotheken zu verbannen. Das Argument des Passivrauchens jedenfalls lies sich hier nicht aufrechterhalten.

Der Verdacht drängt sich auf, dass alles, was nicht dem vorbildlichen, gesundheitsbewussten Lebensstil entspricht, pathologisiert werden soll.

Ist es richtig, wenn die Regierung unser Verhalten lenkt? Wird hier ein Urteil gegen all diejenigen gesprochen, die nicht nach den empfohlenen Regeln leben? Müssen wir alle „normal und gesund“ sein? Andererseits ist es vielleicht gut, wenn die Regierung uns zu mehr Verantwortung anhält, denn schließlich leben wir in einer Gemeinschaft? Erleben wir eine Revolution der Vernunft oder einen schleichenden Abbau von Freiheit und Selbstbestimmung?

Podiumsgäste:

Die Veranstaltung wurde vom Berliner Think-Tank Freiblickinstitut und NovoArgumente in Kooperation mit der Bundesversammlung Genuss, Freiheit und Selbstbestimmung organisiert.

Dez 242013
 

Krank durch Rauchverbot in NRWBei diesen Temperaturen zum Rauchen immer wieder in die Nässe und Kälte vor die Tür gehen zu müssen, kann nicht folgenlos bleiben. Schon gar nicht für die vielen NRW-Besucher aus 13 anderen Bundesländern Deutschlands, die in dieser Diskriminierung ihrer Person vollends ungeübt sind. So hat es mich die letzten Tage in Düsseldorf auch erwischt. So hat es mich – pünktlich zum Heiligen Abend – mit einer schweren Erkältung ins Bett gestreckt, eine Erkrankung, der ich schon viele Jahre erfolgreich ausweichen konnte.

Zugegeben, nicht jedes Mal habe ich mir, wenn mich die sonst eigentlich gastfreundlichen Wirtrinnen und Wirte rausschmissen, eine Jacke übergezogen. Aber das wird auch gar nicht immer möglich sein. Ich denke hier an die bevorstehenden Karnevalsveranstaltungen, bei denen die Jacken und Mäntel an der Garderobe abzugeben sind. Der große Saal im Gürzenich fasst bei der Karnevalsbestuhlung über 1.300 Plätze. Karneval fällt für mich aus!Wenn jeder der geschätzten 30 Prozent Raucher nur einmal pro Stunde zum Rauchen den Saal in Richtung „draußen“ verlassen wollte, wären das bei einer nur dreistündige Sitzung (viele Veranstaltungen gehen sogar über fünf Stunden) die doppelte Arbeit für die Gardrobieren, von den Kosten mal ganz zu schweigen. Wer die oft langen Wege nach draußen kennt, weiß, wie viel man auch noch von der Veranstaltung versäumt. Sollte dies der Grund sein, warum die großen (aber auch kleine) Karnevalssitzungen in dieser Session so schlecht gebucht sind? Dass es jetzt zu Weihnachten noch immer Restkarten bei den veranstaltenden Vereinen sogar für Januar, aber auch für Februar online zu kaufen gibt?

Eigentlich wollte ich mir auch eine Eintrittskarte für eine Prunksitzung kaufen, zumal sie mir von einem Bekannten sehr günstig organisiert wurde. Aber das habe ich dann doch lieber bleiben lassen. Für einen so »bewegten« Abend ist mir mein Geld dann doch zu schade…

Ich geh dann mal wieder…
                                                 … ins Bett.

Gesunde Weihnachten!

Quelle: zcool.com.cn

Dez 132013
 

Heute, findet von 10 bis 15 Uhr im Düsseldorfer Congress Center die Auftaktveranstaltung Heimat im Quartier! Wie wollen wir leben? statt.Damit startet die Ministerin Barbara Steffens (MGEPA = Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter) eine groß angelegte Kampagne zum Quartiersmanagement und läutet die erste Stufe des Kommunalwahlkampfes für die grünen in Nordrhein-Westfalen ein. Sie zeigt sich bürgernah und kenne die Probleme ihrer Bürger vor Ort.

Meine Heimat OHNE RauchverbotAber kennt sie die wirklich? Ahnt sie, was viele Nichtraucher, Dampfer, Shisha-Nutzer und noch mehr Raucher seit dem 1. Mai diesen Jahres in ihrem Wohnumfeld quält? Sie schmerzt und wirklich bewegt?

„Ich habe keine gemütliche Raucherkneipe mehr in der Nähe, wo geh ich jetzt hin?“, „Meine Kneipenbekanntschaften brechen weg, wie lerne ich neue Leute kennen?“, „Ich habe Rosel schon lange nicht mehr gesehen, wie geht es ihr?“, „Wer hilft mir nächste Woche die Möbel verrücken, wenn die Handwerker kommen?“

Geht man nach dem Buchstaben des Gesetzes, dürfte keine einzige Shisha-Bar – auch keine türkische Teestube – in Nordrhein-Westfalen mehr ihre Tür für Gäste öffnen, wären unsere Veedel/Quartiere jetzt schon um einen sich in den letzten Jahren gut entwickelnden, interkulturellen und besonders bei jungen Erwachsenen zunehmender Beliebtheit erfreuenden, sozial-kommunikativen Treffpunkt ärmer. Aber das wird bald kommen. Auch sie werden in die Illegalität und Schwarzgastronomie getrieben, OHNE Rücksicht auf die Pflege eigener kultureller Traditionen.

Stoppt das Kneipensterben im Quartier/Veedel/Stadtteil, in meiner Heimat!

Die Möglichkeit, eigene Fragen zu einem Leben OHNE Kneipen, ohne Shisha-Bars im Quartier in die Auftaktveranstaltung mit einzubringen, wurde beendet. Sie können sich JETZT für das Diskussionsforum anmelden und dort

Hier finden Sie eine Übersicht der diskutierten Themen.

Im Bereich „Familie und Nachbarschaft im Quartier. Soziales Miteinander (er)leben!“ Sind bereits erste Fragen zur Thematik »Raucherkneipe im Quartier – MUSS bleiben!« angelegt. Sie haben Die Möglichkeit, dort Ihre Meinungen zum Kneipensterben durch Rauchverbot, Ihr Anliegen zum Erhalt der Raucherkneipen im Quartier/Veedel mit einzubringen. Stellen Sie Ihre Fragen nach der Wohn- und Lebensqualität in einem Quartier/Stadtteil/Veedel OHNE Raucherkneipe. Benennen Sie Ihre Forderung nach dem Erhalt von Raucherkneipen als sozial-kommunikatives Zentrum, insbesondere auch für ältere Menschen, die dort im Wohnumfeld Hilfe, Ansprache und oft die einzigen Gesprächspartner fanden. Sagen Sie, wie Sie MIT der Kneipe leben wollen.
Fordern Sie den Erhalt der Shisha-Bars als kulturübergreifendem, interkulturellem Treffpunkt mit hohem Integrationspotential, der sich besonders in den letzten Jahren bei jungen Erwachsenen zunehmender Beliebtheit erfreut.
Rauchen in meinem Quartier
Damit auch wirklich keine Ihrer Frage untergehen kann, bieten wir Angeaben sind verdeckt. JavaScript ist erforderlich. mit diesem Formular die Möglichkeit, Ihre Frage auch an uns zu senden. Dabei entscheiden Sie, ob wir es auf einer gesonderten Webseite veröffentlichen sollen. Wenn Sie es in der Mail / dem Formular deutlich kenntlich machen, fügen wir auch einen von Ihnen gewählten Namen/Nickname bei, der sinnvoller Weise identisch mit dem bei Ihrer Frage sein sollte.
Wenn Sie Ihre Meinung mit dem Hashtag #heimatNRW twittern, erscheint sie für kurze Zeit direkt auf der zugehörigen Seite des MGEPA.

Im Quartier/Veedel/Stadtteil sollen unsere Kneipen leben! – Hier mitmachen!

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In eigener Sache:
Für die Bewältigung dieses Vorhabens suchen wir freiwillige Helfer, die sich in den verschiedenen „social medias“ auskennen oder die Grafiken erstellen, Fotos/Montagen anfertigen, Texte schreiben oder zur Veröffentlichung einsprechen [.mp3-Datei] können.
Wir suchen „Quartierspaten“ in den Wohngebieten, die über die Kneipensituation in ihrem Wohnumfeld/Quartier/Veedel für eine Veröffentlichung auf der Webseite berichten und uns vor Ort unterstützen.
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