Jan 172016
 

Als ich am gestrigen Samstag die folgende Überschrift las,

Auf das zugehörige, unmittelbar unter dieser Überschrift großflächig abgedruckte und bekannte Foto
der „Techniker Krankenkasse“ müssen wir hier aus urheberrechtlichen Gründen leider verzichten.

kamen mir doch so einige Fragen:

  • Was sind eigentlich „Deutsche Rauchverbots-Brecher“?
  • Haben sie es nötig, sich als „Schuhdiebe“ strafbar zu machen?
  • Was haben benannte „Deutsche Rauchverbots Brecher“ mit „Asylbewerber“n gemein,
    dass sie hier in einem Atemzug – in einer Zeile der Überschrift – in dieser Weise aufgeführt werden?
  • …noch dazu in Verbindung mit strafbaren Eigentumsdelikten…?

Ach ja: Sie sind Schuhdiebe. Continue reading »

 17. Januar 2016  Posted by at 13:24 Allgemein Tagged with: , , , , , , , , ,  No Responses »
Dez 022015
 

Die Bundesregierung verabschiedet sich vom Ideal des „mündigen“ Verbrauchers. Statt von allzeit rationalen Akteuren ist nun von „realen“ Verbrauchern die Rede. Diese kennzeichnet vor allem eines: ihre Verletzlichkeit. Man müsse sie an die Hand nehmen und zu richtigen Entscheidungen befähigen.

Diese Entwicklungen traten lehrbuchreif besonders deutlich und mit nachdrücklich „Kraft“voll beeinDRUCKender Unterstützung in die/den Reihen der NRWSPD beim Durchdrücken des absolut-totalitären Rauchverbotes in der NRW-Gastronomie zu Tage. In einer von ihrem eigenen Abstimmungsverhalten distanzierenden Erklärung gaben 18 SPD-Miglieder ihren Bedenken Ausdruck.

Auch jüngste Entwicklungen im Bereich der Liquid-Verdampfer gehören dazu, die in ihrem Ursprung untrennbar mit einer „Gesundheit„sministerin von Nordrhein-Westfalen namens Barbara Steffens verbunden bleiben wird und ihr unrühmlichstes „Geschmäckle“ durch mehrere von ihr verlorene Gerichtsprozesse infolge uneinsichtigen Beharrens bekamen, wodurch diese Frau Steffens dem Steuerzahler nicht nur hohe Gerichtskosten, sondern auch hohe Schadenersatzleistungen aufbürdete.

Weiter zum Mitschnitt der Veranstaltung… Continue reading »

Jul 222014
 

Anlässlich der vielen christlichen Feiertage vor einigen Wochen hat sich „NRW genießt!“ an die größten Religionsgemeinschaften in NRW, die römisch-katholische und die evangelische Kirche, gewandt. Wir haben die Bischöfe nicht nur nach Ihrer Position zum verschärften Rauchverbot in unserem Bundesland gefragt, sondern auch darauf hingewiesen, dass Kerzen (und bei den Katholiken zusätzlich Weihrauch) eigentlich genauso wie der Umgebungsrauch z.B. in Gaststätten auf der Abschussliste stehen müssten, wenn die Tabakbekämpfer ihre Warnungen vor Feinstaub und Polyaromaten (PAK) ernst meinen würden.

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In einer Antwort seitens des Vizepräsidenten der Evangelischen Kirche im Rheinland (EKiR), protestieren die Protestanten nicht gegen derartige Entwicklungen. Diplomatisch formuliert weist man auf verschiedene Werte hin und bekennt sich zu Gesetzen, „wo der Appell an ein vernünftiges gemeinverträgliches Sozialverhalten sich als unzureichend erweist“. Ob man dort das Betreiben eines Vereinslokals oder das Rauchen in geselliger Runde sozialunverträglich findet?

Wie auch immer, so manche Rote und Grüne sind ja in dieser Kirche engagiert, und der Gesundheitswahn wäre nicht die erste Zeitgeistmode, der man in diesen Kreisen gefolgt ist. Weniger eine Rolle dürfte spielen, dass in der EKiR Lutheraner mit Reformierten uniert sind, schließlich war ja auch der jahrzehntelange NRW-Landesvater Johannes Rau als deutscher Calvinist und Biertrinker, Raucher, Kartenspieler alles andere als ein Puritaner. Beim bibelfesten ‚Bruder Johannes‘ denken wir Landeskinder freilich an das Motto „Versöhnen statt Spalten“. Da war er ganz anders als seine derzeitige Nachfolgerin auf dem Düsseldorfer Thron, Hannelore Kraft. Seine letzte Ruhe fand Rau übrigens nicht im heimischen NRW, sondern in Berlin, wo kein totales Rauchverbot etwa für die Gastronomie gilt.

AbendmahlAuch die in diesem unseren Bundesland größte Religionsgemeinschaft, die römisch-katholische Kirche, hat uns geantwortet. Im Scheiben ihres Landesbüros für alle Diözesen heißt es, „dass es den Herren (Erz-)Bischöfen immer ein Anliegen war und ist, gesellschaftspolitische Regelungen zu finden, die dazu geeignet sind, berechtigte Eigeninteressen und die Belange des Gemeinwohls in eine gerechte Balance zu bringen“.

Das klingt schon anders. Am Katholizismus hat es also nicht gelegen, dass bei der NRW-Rauchverbotsnovellierung der rot-grünen Mehrheit im vergangenen Jahr kein gerechter Interessenausgleich stattgefunden hat. So wurden die ideologischen und wirtschaftlichen Eigeninteressen der Tabakbekämpfer nicht an einem dem Gemeinwohl dienenden Interesse am toleranten und selbstbestimmten Zusammenleben Rauchender, Dampfender und Nichtrauchender gemessen.

Mrz 072014
 

In den letzten Tagen wurden wir – die Freie Initiative Dampfaktiv (FRIDA) – doch tatsächlich nicht nur einmal danach gefragt, warum wir das Volksbegehren in NRW denn nun noch unterstützen würden. Schließlich würde es uns doch gar nicht (mehr) betreffen. Mit dem Kölner Urteil vom 25. Februar d.J. sei doch nun das Dampfen quasi überall (wieder) erlaubt, zumindest in Freizeiteinrichtungen und der Gastronomie (wenn der Wirt nichts dagegen hat).

Mut zur Wut!So richtig können wir die Frage nicht verstehen. Es geht doch gar nicht um ein schlichtes Verbot des Dampfens in einer Kneipe. Es geht darum, dass uns gesundheitsbewussten, erwachsenen Bürgern in unserem früher so harmonisch zusammenlebenden Bundesland urplötzlich die Freiheit genommen wird selbst zu entscheiden wie, wo und mit wem wir unsere Freizeit verbringen dürfen. Nicht wenige Dampfer waren einmal Tabakraucher. Sie haben sich bewusst für ein anderes Genussmittel entschieden, die Dampfe. Einige von ihnen möchten die Raucher meiden, legen großen Wert auf die Feststellung, dass Sie Nichtraucher sind.
Dann gibt es da ein Gesetz zum 01. Mai 2013, das die Nichtraucher – also uns – schützen soll. Da steht gar nichts vom Dampfen drin.
ABER die verantwortliche Ministerin besteht darauf, dass wir uns nun zum Nichtrauchen (zum Dampfen) zu den Rauchern vor die Tür stellen sollen. Ja was soll das denn? Wir fühlen uns nicht nur missverstanden und ignoriert, wir werden diskriminiert!
Nun kippt ein Gericht dieses irrige Vorhaben. Ja glauben Sie wirklich, dass es damit erledigt sei? Immer wieder wird man versuchen, uns zu „Rauchern“ abzustempeln – soviel haben wir in den letzten Monaten schon gelernt.
Auch wird gegen dieses Urteil schon Berufung eingelegt.

Wir unterstützen das Volksbegehren, weil wir Dampfer von dem verschärften Rauchverbotsgesetz genauso betroffen sind, wie die Raucher. Es kann doch nicht sein, dass Menschen hier in NRW derart bevormundet werden…

Das Vertrauen in diese Landesregierung im Umgang mit Menschen, die die Liquid verdampfende e-Zigarette für sich entdeckt haben, ist ja nicht erst seit diesem Gesetz zutiefst erschüttert. Schon vorher gab es seitens der Gesundheitsministerin immer wieder Attacken auf die Liquids und das Dampfen, die auch nach Klage und Urteil, schließlich sogar vom OVG Münster, nicht endeten, sondern lediglich wandelten. Wir gehen nicht davon aus, dass das nun mit dem Kölner Urteil – selbst wenn es in im Falle einer Revision bestätigt wird – genau so plötzlich vorbei sein wird, wie es begonnen hat. Wir können nicht sicher sein, dass wir tatsächlich in Nordrhein-Westfalen in Freizeiteinrichtungen und Gaststätten wieder dampfen dürfen. Tatsächliche Rechtssicherheit schafft nur ein erfolgreiches Volksbegehren mit ggf. sich anschließendem erfolgreichen Volksentscheid!

Dadurch setzen wir ein Zeichen auch über die Grenzen von NRW hinaus. In anderen europäischen Nationalstaaten muss man solcherart Einschränkungen für Dampfer regelrecht suchen. In anderen deutschen Bundesländern besteht die Gefahr der Einführung ähnlicher Regelungen, wie sie in NRW scheitern könnten.

Freie Initiative Dampfaktiv - FRIDAWir wollen eine verantwortungsvolle, freie und bewusste Selbstbestimmung der Bürger erhalten und fördern, bloße Bevormundung unterbinden.
Dafür unterstützen wir das
Volksbegehren »Nichtrauchen – Rauchen – Wahlfreiheit (NRW)«.

Wir rufen alle freiheitsliebenden, toleranten und engagierten Nichtraucher, Dampfer, Shisha-Nutzer und Raucher auf, sich uns anzuschließen!

Freie Initiative Dampfaktiv (FRIDA)