Jan 162014
 

Das Aktionsbündnis »NRW genießt!« ist sehr an einem engen persönlichen Kontakt zu den vom verschärften Rauchverbot betroffenen Bürgern und Wirten interessiert.

Foto: © Gerd Altmann (geralt) /Pixelio

Foto: © Gerd Altmann (geralt)/Pixelio

Dabei geht es auch darum, aus erster Hand mehr über die Entwicklungen und Befindlichkeiten im persönlichen Gespräch zu erfahren. Daher fahren Vertreter von Zeit zu Zeit zu den verschiedenen „Brennpunkten“. Neulich waren sie ausgiebig in Düsseldorf unterwegs. Was sie dort erlebten, verdient zurecht die Bezeichnung „Katastrophe“ gegenüber dem Zustand einige Monate zuvor.

Dass man zu einer Kneipe kommt und sie ist zwischenzeitlich geschlossen oder hat den Inhaber gewechselt, war zu erwarten; dass es so viele sind, eher nicht.
 

Dieser Sachverhalt gewinnt unter folgendem Aspekt eine ganz besondere Bedeutung:
„Mehrfach wurde ich durch Vertreter von Rechtsaußen-Gruppierungen,
Rechtsabbiegen verboten!insbesondere Pro NRW (die zur Kommunalwahl 2014 in Düsseldorf antreten wollen), angesprochen, die mitbekamen, mit welchem Ziel ich unterwegs war. Sie boten sofort Ihre Zusammenarbeit an, was wir selbstverständlich immer ablehnen.“ so der Koordinator von »NRW genießt!«, und weiter „Es ist äußerst bemerkenswert, mit welchen filigran ausgearbeiteten, subtilen Argumenten es ihnen gelingt, vor dem Hintergrund zutiefst enttäuschter und verärgerter Kneipenbesucher einen erheblichen gesellschaftlichen Bereich für sich zu erobern. Dies war z.B. bei deren Sammeln von Unterstützungsunterschriften für die Teilnahme von Pro NRW an den Kommunalwahlen explizit zu beobachten“.

Wenn man bedenkt, welche gesellschaftlichen Werte hier vom Durchschnittsbürger mal eben so in den Rhein geschmissen werden, dann sollten bei den Grünen und der SPD die Alarmglocken kräftig klingeln. NIEMAND sollte später sagen dürfen, er habe es nicht gewusst! Der Koordinator des Volksbegehrens: „Und ich bin überzeugt davon, dass die Regierungsparteien über eigene, weit differenziertere Informationen zu diesen Phänomenen verfügen“.
Es wird einfach totgeschwiegen, während Pro NRW in der bürgerlichen Eckkneipe „salonfähig“ wird.

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