Jan 122014
 

Demo Boschum 11.01.2014Unter diesem Motto trafen sich am Samstagabend Nichtraucher, Dampfer, Raucher und Shisha Nutzer am Hauptbahnhof Bochum, um die erste Demonstration gegen das von der SPD auf Druck der grünen Partei totalisierte Rauchverbot in grundsätzlich allen Freizeiteinrichtungen, Festzelten, bei Brauchtumsveranstaltungen und in der Gastronomie im Bermudadreieck durchzuführen. In kurzer Zeit erreichte der Aufruf von Hannah Bruns (Die Linke) um die 100 Demonstranten, die sich dort versammelten. Dem Aufruf folgten auch namhafte Vertreter der FDP und der PIRATEN – ein schönes Beispiel, wie sich bei diesem Thema eine parteiübergreifende Opposition formiert.

Schnell kamen schon am Startpunkt alle Teilnehmer miteinander ins Gespräch. Es wurde heftig über die bereits eingetretenen gesellschaftlichen, wirtschaftlichen, politischen und persönlichen Auswirkungen parteiübergreifend diskutiert, von denen das Bermudadreieck in besonderer Weise auch betroffen ist. Auch das Volksbegehren „Nichtrauchen – Rauchen – Wahlfreiheit (NRW)“ war Thema, und die teilnehmenden Vertreter des Aktionsbündnis »NRW genießt!« gaben bereitwillig Auskunft.

Nach einer Auftaktrede mit klaren Forderungen an die Politiker der SPD und grünen Volkserzieher ging es mit einem Handwagen für die Beschallungsanlage dann endlich auf den Weg. Lautstark dröhnten die Forderungen der Demonstranten durch die Bochumer Straßen. Etliche Passanten und auch Gäste, die zum Rauchen vor Kneipen standen, an denen der Demozug vorbei ging, reihten sich mit ein. Bei einem ersten Zwischenstopp mitten im Bermuda3eck hielt die stellv. Vertrauensperson des Volksbegehrens dann eine flammende und viel beachtete Rede.

Reden auf der Bochumer Kundgebung
Weiter ging es zum „Intershop“, wo die Abschlußkundgebung stattfand. Danach löste sich der Demozug nicht etwa auf, sondern es wurde weiter diskutiert. Spontan meldeten sich Teilnehmer als Lokalpaten für das Volksbegehren an. Man war sich einig: Das war der Anfang. Die Proteste in Bochum werden weiter gehen, neue Aktionen wurden verabredet.

  One Response to “Bermudadreieck bleibt verraucht”

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